Private Homepage von Daniel Rüd





Mein Lebenslauf

Meine Geschichte…

Ey, was guckst Du?! … begann im Jahre 1978 an einem schönen Mittwochmorgen mitten im Juli.
An diesem Tag wurde ich in einer kleinen Badestadt namens Bad Nauheim im Krankenhaus zur Welt gebracht. Der Schläger war zwar fast größer als ich, trotzdem hatten die Gegner keine Chance! Meine Mama Birgitt und mein Papa Wolfgang waren natürlich richtig aufgeregt, weil ich das erste Kind der beiden war. Dummerweise weiß ich von der Geburt und den anschließenden Jahren nicht allzuviel, aber ich glaube, dass das nicht nur mir so geht, deshalb kann ich diesen Teil nur aus Erzählungen aufschreiben:
Meine Eltern meinten, dass es mir wahrscheinlich im Krankenhaus nicht so gut gefallen hat, denn ich hab von früh bis spät geschrien und geheult, was bei den Krankenschwestern nicht sehr gut ankam. Kaum daheim, war ich die Ruhe in Person; kein Schreien, kein Heulen, einfach gar nichts mehr…

Meine erste Zigarette, mit 3 Jahren. Hat jemand früher angefangen?! -- Dafür rauche ich heute nicht mehr! *hehe* Da zeigte ich mich ziemlich lernbereit, ich wollte so schnell, wie nur möglich all das können, was die “Großen” schon konnten. Deshalb dauerte es auch nicht lange, nämlich genau sechs Monate, da fing ich an zu krabbeln und nur vier Monate später konnte ich schon alleine auf zwei Beinen stehen. Ich war noch nicht mal ein Jahr alt, da konnte ich schon “Mama” und “Papa” sagen und an meinem ersten Geburtstag waren’s dann schon ein paar Wörter mehr. Fragen, wie z.B. “wie alt wirst Du?” konnte ich ohne Probleme beantworten.
Ich muss sagen, ich habe immer schon sehr früh alles nachmachen wollen, z.B. das Tennis spielen: Meine Eltern machten es mir vor, ich wollte gleich auch mal spielen, aber irgendwie war der Schläger doch ein bisschen zu groß für mich und leider auch zu schwer. Ein anderes Beispiel: Die erste Zigarette hatte ich mit drei Jahren im Mund. Wie sie geschmeckt hat, weiß ich nicht mehr, aber es muss wohl recht fürchterlich gewesen sein, denn danach rührte ich 17 Jahre lang keine mehr an.
Tja da war er und stiehl mir die Show: Mein kleiner Bruder Alexander! Mit vier Jahren wunderte ich mich dann, warum meine Mama so einen dicken Bauch bekam und im September ‘82 wusste ich dann den Grund: Da war plötzlich ein kleines Baby da und das sollte auch noch mein Brüderchen sein?! Anfangs fand ich es ja recht cool, aber mit der Zeit merkte ich, dass das gar nicht so gut für mich war. Nachdem ich nunmehr vier Jahre Alleinherrscher im Hause war, kam nun so ein kleiner Wurm namens Alexander an und stiehl mir die Show. Alle schauten nur noch auf ihn, ich war abgeschrieben. Das durfte ja wohl nicht war sein! *grummel*
In den nächsten Jahren kosteten wir beiden unsere Eltern viele Nerven. Anfangs war es Alexander, der im Gegensatz zu mir im Krankenhaus die Ruhe selbst war und kaum daheim, alles zusammenschrie, später waren wir es dann im Doppelpack mit unseren ständigen Streitereien um Spielsachen.

Mein erster Schultag. Damals freute ich mich noch, ließ aber bald nach! Mit sieben Jahren war dann der Spaß vorbei, ich musste zur Schule gehen. Dort lief es von anfang an recht gut. Viel lernen musste ich nicht, trotzdem waren die Noten überwiegend “gut”. Die Eltern freuten sich, wenn ich gute Arbeiten nachhause brachte, ich freute mich vielmehr, wenn das Schuljahr herum war und die großen Sommerferien anstanden. Dann hieß es nämlich : “Ab nach Malle!”, und dass jedes Jahr.

Bei einem meiner vielen Urlaube auf Malle: Gute Haltungsnoten, oder?! Meist waren es drei Wochen, aber nicht an der Playa del Palma in El Arenal, sondern an der Ostküste in Cala Millor. Der schöne Strand dort konnte mich aber nie überzeugen; ich war schon immer ein begeisterter Pool-Urlauber und von daher selten im Meer zu finden. Wenn ich am Strand war, dann immer nur um Sandburgen zu bauen.

Mein erster Cocktail; meine Eltern hatten mich aber beschissen, da war gar kein Alk drin. :,( Abends gab es dann immer einen schönen süßen Cocktail, der aber -leider- nie irgendwelche alkoholischen Zusätze hatte. Die wollten mir meine Eltern nie genehmigen. :(

Ein paar Jährchen später endlich mit Sprit. Hier meine erste Maß im Hofbräuhaus! Ich musste mich bis zu meinem 15.Lebensjahr gedulden, bis ich - nach meiner Konfirmation - die Eltern dann endlich überzeugt hatte, dass das Weggehen und Trinken absolut mein Ding ist.
Aber wie das nun mal so ist, waren einige Versuche notwendig, um auszutesten, wie viel der Körper von diesem komischen Alkohol verträgt. Ein paar schlechte Erfahrungen waren natürlich auch dabei: So schaffte ich es kurz vor meinem 16.Geburtstag einmal innerhalb von nur zwei Stunden, meine Systeme komplett herunterzufahren, so dass jegliche Kommunikation mit mir unmöglich war und die Motorik ebenfalls nicht mehr richtig arbeitete.

... mit süßen 16 Jahren ... ... mit 18 beim Karten zocken auf Malle ... Mit den Parties und dem Feiern kam dann auch das Interesse am anderen Geschlecht, was aber allerdings nur von meiner Seite aus ging. Umgekehrt konnte man nicht unbedingt von Interesse sprechen. :(
Es musste also ein neuer Look her! Ich versuchte diverse Haarstyles, die im nachhinein betrachtet eher lächerlich waren. Egal ob, lange Haare, Mittelscheitel, halblang oder einmal sogar mit Dauerwelle, nichts von alledem half wirklich.
Bis ich dann darauf kam, dass es nicht nur das Outfit zählt… Ab da war das Problem kein Problem mehr *ffffg*
... wieder ein Jahr später im Urlaub ... Dafür wurde die Leistung in der Schule zu einem Problem:
Nach der Grundschule, wechselte ich auf das Augustinergynmasium in Friedberg. Anfangs waren die Leistungen sehr gut, ich hatte einmal sogar das beste Zeugnis der Klasse, obwohl sich der Aufwand, den ich dafür betrieb in Grenzen hielt. Ich konnte mir die Sachen, die im Unterricht durchgenommen wurden schnell merken und ohne Lernen in den Arbeiten abrufen. Dies änderte sich aber drastisch, als weniger Klausuren geschrieben wurden und der abzudeckende Zeitraum immer länger wurde. Da hatte ich den Anfangsteil schon wieder vergesen.
In Mallorca habe ich es mir abgeschaut und dann hierher mitgebracht: Ich als Animateur bei einer Mister-Wahl. Die Leistungskurve flachte also von Jahr zu Jahr ab, bis sie in der zwölften Klasse auf ein Allzeittief fiel. Zu dieser Zeit hatte ich - muss ich zugeben - auch eine Chartbreaker-Karriere ins Auge gefasst und mich darauf mehr konzentriert als auf die Schule, aber aus der wurde leider nichts. Ich entschied mich im Hinblick auf meine Zulassung zum Abitur, die Klasse zu wiederholen, was sich auch als gut erwies. Zwei Jahre später, also 1999, machte ich dann das Abitur.

Jetzt drink ich die Cocktails nicht mehr einfach nur, sondern mixe sie mir auch noch selbst. Dabei waren die, fast dreiwöchig, stattfindenden Abi-Parties, bei denen ich auch als Mitveranstalter tätig war, das beste. Nachdem die ganze Abi-Feierei vorbei war stand auch schon das Vaterland an der Tür und verlangte nach mir. Die Zeit zwischen Abitur und Bundeswehr verbrachte ich mit dem Lernen von HTML und Co, woraus einige Projekte entstanden sind. Naja, Ende 1999 war es dann soweit, meine Einberufung war gekommen, es gab kein zurück mehr.

Jaja, an diese Zeit erinnere ich mich überhaupt nicht gerne... Beim nächsten Mal mach ich Zivi!!! Stationiert war ich während der gesamten Grundwehrdienstzeit in Rotenburg an der Fulda als Panzergrenadier (”Er ist kein Mensch, er ist kein Tier, er ist ein Panzergrenadier”). Die Grundi war jedenfalls der Horror: Schlafen im Zelt bei -10°C, Gewehr auseinander nehmen und zusammenbauen mit gefrorenen Fingern, dazu noch die blöden Kommentare und Sprüche der Ausbilder. Auch danach war es nicht besser, ein Übungsplatz jagte den anderen. Besonders tragisch: dass ich immer im Vorkommando war und deshalb noch ein paar Wochen länger von meiner Freundin getrennt war. :(

Türkei-Urlaub mit Sandy. Insgesamt bleibt nicht viel zu sagen über diese Zeit, nur, dass ich das nächste Mal auf jedenfall Zivi machen würde!
Nach der Beendingung des Grundwehrdienstes ging es direkt in die Ausbildung zum Fachberater Softwaretechniken (=Siemens-Bezeichnung für Fachinformatiker Anwendungsentwicklung mit vielen Zusatzseminaren) bei der Dresdner Bank AG in Frankfurt, die ich drei Jahre später mit einer guten Zwei abschloss. Leider langte es aufgrund meiner schriftlichen Leistungen nicht mehr ganz zu einer Eins, aber auf meine 98% in der mündlichen Prüfung war ich wirklich stolz!

Bis vor kurzem war ich auch noch bei der Dresdner Bank AG als Anwendungsinformatiker beschäftigt, allerdings wurde mein befristeter Arbeitsvertrag im Zuge eines weiteren großen Stellenabbaus nicht verlängert, so dass ich mich nach kurzer Zeit der Arbeitslosigkeit entschied, ein Studium an der Justus-Liebig-Universität in Gießen zu beginnen. Ich fing also im April 2004 an Informatik und Mathematik auf Lehramt an Gymnasien zu studieren, brach das Studium allerdings bereits nach zwei Semestern wieder ab, da ich ein tolles Jobangebot in Frankfurt bekam: Ich sollte eine Webanwendung entwickeln, die einen Leistungsvergleich von privaten Krankenversicherungstarifen auf Basis der Vertragsbedingungen bieten sollte. Nach wenigen Monaten Entwicklungszeit ging diese an den Start und wird seitdem von Versicherungsunternehmern zur Marktbeobachtung und -maklern zur Beratung eingesetzt.

Nachdem die Software erfolgreich gestartet war, beschloss ich meinen Kindheitstraum vom “eigenen Chef” in die Realität umzusetzen und machte mein seit 2004 geführtes Nebengewerbe beginnend ab dem 1.1.2006 zum Haupterwerb.

Fortsetzung folgt…




Private Homepage
Daniel Rüd
Private Homepage
Fachinformatiker Anwendungsentwicklung
Privates Fotoalbum
Privates Weblog
Informationen
Interaktiv
Sitemap  |  Suche  |  Links  |  Impressum
Daniel Rüd