Ich muss sagen, die 13-wöchige Durststrecke hat mich wirklich fast an den Rand der Verzweiflung gebracht und auch die Tatsache, dass der von mir errechnete Sollwert immer näher an mein aktuelles Gewicht heran kam, ließ in mir erste Zweifel am Wettgewinn aufkommen. Der ganze Vorsprung, den ich mir in den ersten 14 Wochen herausgeholt hatte, war fast völlig verschwunden.
Trotzdem redete ich mir immer wieder ein: du musst weiter trainieren. Wenn du jetzt nicht weiter machst, dann wirst du auch deine Wette nicht gewinnen. Halt durch und du wirst sehen, es geht wieder weiter bergab.
Weitere Kilos abgenommen
Und zum Glück – genauso kam es dann auch. Ich den folgenden 13 Wochen nahm ich wieder stolze 6,5 Kilogramm ab. Zwar bei weitem nicht so viel, wie in den ersten 14 Wochen, aber immerhin ging es wieder im Schnitt um 500 Gramm jede Woche nach unten, so dass ich drei Wochen vor dem wegen meines Skiurlaubs vorverlegten Wettendes mit einem durchschnittlichen Gewicht von 85,4kg bereist fast am Ziel war. Ich musste das Gewicht im Prinzip nur noch halten, da ich am Tag der Entscheidung auch tricksen durfte. Das heißt, von den Regeln her, hätte ich auch vorher in die Sauna gehen dürfen oder irgendwelche Abführmittel nehmen dürfen oder beides gleichzeitig. Enscheidend sollte nur das Gewicht sein, was die Waage am Tag X zur Stunde Y anzeigt.
Endlich geht es wieder vorwärts
In der folgenden Tabelle seht ihr nun wieder die durchschnittlichen Wochenwerte von Woche 28 bis inklusive Woche 40.

Zwar waren zwei Wochen dabei, wo es mit dem Gewicht leicht nach oben ging, aber das waren nur wenige Gramm. Entscheidend war aber, dass es vom Trend her stetig bergab ging.
Die letzten drei Wochen wurden allerdings – wider Erwarten- nochmal spannend.
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