
Der Nachfolger der 5D, die Canon EOS 5D Mark II ist meine neueste Errungenschaft. Eine digitale Vollformat-Spiegelreflex- kamera, was bedeutet, dass der CMOS-Sensor, der die Bildinformationen aufzeichnet, die gleiche Größe hat, wie ein 35mm-Kleinbildfilm. Bei den günstigeren D-SLRs sind die Sensoren etwas kleiner. Laut einem Test der Zeitschrift Color Foto
schlägt die 5DM2 sogar Canons Flagschiff, die Profikamera 1Ds Mark III, die stolze 7.000 EUR kostet, nicht nur in punkto Bildqualität, sondern sogar auch im Gesamtergebnis.
Vollformat bedeutet auch, dass der abgebildete Bereich größer ist. Bei kleineren Sensoren, wie APS-C und APS-H bekommt man nur einen Bildausschnitt auf dem Sensor, der um den Faktor 1,6 bzw. 1,4 kleiner ist. Das heißt, mein 50mm-Objektiv wirkt an meiner 5D Mark II auch wie ein 50mm, an meiner alten Canon EOS 350D allerdings wie ein 80mm.
Auch merkt man natürlich, wenn man eine Kamera mit großem Sensor und hoher Auflösung von 21 Megapixeln hat die Schwächen der einzelnen Objektive. So bin ich mit meinem Telezoom 75-300mm nicht wirklich zufrieden (z.B. wegen chromatischer Aberration) und mein 28-135mm-Zoom verzerrt gerade Linien an den Rändern doch schon enorm, zumindest, wenn man es mit 28mm oder 135mm benutzt, dazwischen ist es durchaus in Ordnung. Solch eine Schwäche bemerkt man natürlich bei der EOS350 nicht, weil da die verzeichneten Randbereiche ohnehin nicht vom kleinen Sensor eingelesen werden.
Ich werde also nicht umhin kommen, mir noch das ein oder andere Objektiv zu kaufen; am besten mit einem “L” in der Typenbezeichnung. Die sind allerdings auch entsprechend teuer und so wird es noch ein wenig dauern, bis ich genug angespart habe.
Wer auch eine digitale Spiegelreflexkamera mit Vollformatsensor haben will, der kann sich die Canon EOS 5D Mark II bei Amazon bestellen, entweder nur das Gehäuse oder mit einem L-Objektiv. (Affilate-Link)
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