Private Homepage von Daniel Rüd
Die deutschen Gerichte und die Forenhaftung
So langsam bekomme ich echt das Kotzen. Sorry für die Ausdrucksweise, aber was in den letzten Tagen aus den deutschen Gerichten, berichtet wird, bringt mich echt auf die Palme.
Am Freitag war die Verhandlung über die negative Feststellungsklage im Sachen Abmahnung gegen Martin Geuß, den Betreiber des Supernature-Forums.
Ich spare mir jetzt noch einmal ausführlich zu schreiben, worum es dabei ging, wer mehr über diesen Fall wissen will, der kann sich direkt auf der Seite von Martin Geuß informieren, was aber wichtig ist, das Ergebnis der Verhandlung vom Freitag.
Bei Heise ist heute folgendes zu lesen:
Nach Angaben der Geuß vertretenden Kanzei habe der Richter erklärt, dass ein Forenbetreiber, der auch aktiv im Forum poste, jederzeit und uneingeschränkt für rechtswidrige Beiträge hafte. Die Menge der Postings sei rechtlich unerheblich. Wenn eine wirksame Filterung nicht möglich sei, müsse eine manuelle Vorab-Kontrolle jedes Postings erfolgen - egal ob ein Forum kommerziell oder privat betrieben werde.
Ich vesteh die Welt nicht mehr…
Übrigens: das betroffene Forum hat über 15.000 Mitglieder und weit über eine halbe Million Beiträge. Wer soll die ALLE MANUELL prüfen können?
http://www.danielrued.com/stories/die-deutschen-gerichte-und-die-forenhaftung/trackback/Zurück zu: Die deutschen Gerichte und das Web2.0
Weiter zu: Google-Domain gekapert
Hier geht's zurück zur Blog-Übersicht
Kommentare zum Eintrag
Die deutschen Gerichte und die Forenhaftung”
Hier geht's zurück zur Blog-Übersicht
Favorit bei Technorati
Bookmark bei del.icio.us
Vorschlagen bei Yigg
Bookmark bei Mister Wong
Vorschlagen bei Webnews

