Es gibt Tage, da könnte man echt das K…. kriegen. Genau so einen hatte ich heute!
Es fing schon am Morgen an, als ich bemerkte, dass der Provider bei dem mein Gästebuch-Service gehostet wird, nach einem Domainumzug auf einen neuen Server fälschlicherweise die DNS-Einstellungen zurückgesetzt hat. Das bedeutet, dass jeder, der die Domain www.gbserver.de aufrufen möchte, nicht auf den neuen Server geleitet wird, sondern noch auf den Alten zugreift. Die Domain ist somit nicht erreichbar und auch drei Anrufe bei der sogenannten “technischen Premium-Hotline”, konnten die Techniker der 1&1 Internet AG nicht dazu bringen, vier Zahlen zu ändern. Die zuständigen Nameserver wiesen zumindest bis Mitternacht immer noch die falsche IP-Adresse aus.
Am Nachmittag sollte es eigentlich mit meinem Auto in die Oberpfalz gehen, wo meine Freundin gerade ein Praktikum macht. Doch der lang ersehnte Besuch fand auf der A3 in der Nähe von Wertheim sein Ende. Dort wollte ein ein anderer Autofahrer ausprobieren, ob wir beide zu zweit auf die linke Spur passen. Ich war gerade dabei den neuen Passat zu überholen, als dieser selbst zum Überholen eines LKWs auf die linke Spur wechseln wollte. Nachdem ich es bemerkte hupte ich und versuchte, da ich schon fast an ihm vorbei war, äußerst links zu fahren, was zur Folge hatte, dass ich gegen den Bordstein vor der Mittelleitplanke gestoßen bin und mit einem lauten Knall leicht vorne links abhob. Zum Glück konnte ich den Wagen trotz der nassen Fahrbahn in der Spur halten und bin nicht ins Schleudern gekommen. Ich machte den Warnblinker an und fuhr den nächsten Parkplatz an, der Fahrer des Passat folgte mir. Auf dem Parkplatz sagte der Fahrer sofort: “Entschuldigung, ich habe sie nicht gesehen!” und gab mir bereitwillig seine Personalien. Danach fuhr er weiter und ich die nächste Ausfahrt herunter. Da ich irgendwie ein ungutes Gefühl hatte rief ich die gelben Engel an, damit sich jemand den Wagen genauer anschauen und mir zumindest das OK für die Rückfahrt geben sollte. Über eine Stunde wartete ich auf den ADAC-Mann, der dann wenigstens keine offensichtlichen Schäden erkennen konnte und mir den Rat gab, zurück zu fahren und den Wagen in der Werkstatt genauer begutachten zu lassen.
Ich rief also meine Freundin an, teilte ihr mit, dass ich doch nicht käme und machte mich auf den Rückweg. Besser gesagt, ich versuchte es, denn die Autobahn war komplett dicht. Ein Schneegestöber, welches in der Zeit, in der ich auf den ADAC-Mann wartete aufkam, sorgte dafür, dass sich auf der Autobahn eine fast geschlossene Eisschicht gebildet hat. Dementsprechend ging nicht viel vorwärts. Für die gut 100km Rückweg brauchte ich dann mehr als vier Stunden.
Nach sieben Stunden im Auto wieder zuhause anstatt bei der Freundin; ein wirklicher erfolgreicher und toller Tag.
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- DANIEL RÜD - 1&1-Pannen: DNS-Server - IP-Adresse falsch
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